Paleo Karottenkuchen mit Kokosfrosting

Heute gibt’s mal einen „gesunden“ Kuchen auf Kreativfieber: Paleo Karottenkuchen mit Kokosfrosting – ganz ohne Gluten, Laktose und Industriezucker.

Paleo Karottenkuchen mit Kokosfrosting – mein Ernährungsexperiment

Heimlich, still und leise hab ich im letzten Sommer ein kleines Ernährungsexperiment gestartet und für ein paar Wochen auf Gluten, Laktose, Zucker und noch ein paar andere Dinge verzichtet. Vielleicht erzähl ich euch bald mal mehr darüber, aber jetzt gibt’s erstmal ein Rezept: Paleo Karottenkuchen mit Kokosfrosting! Denn ohne Kuchen werden bei mir auch keine Experimente gemacht. Ich habe den Kuchen zum ersten Mal gebacken nachdem ich bereits 6 Wochen auf Zucker verzichtet habe – von daher hat er mir super geschmeckt – vor allem das Topping!

Wichtig: Wenn ihr diesen Kuchen backen wollt, solltet ihr schon am Vortag daran denken und eine Dose Kokosmilch in den Kühlschrank stellen und dort über Nacht stehen lassen.

Paleo Kartottenkuchen mit Kokosfrosting - mit Kokosmehl - Glutenfrei

Paleo Karottenkuchen mit Kokosfrosting – Das braucht ihr

Die Menge reicht für einen kleinen Kastenkuchen. Legt die Form am besten mit Backpapier aus, bevor ihr loslegt.

Für den Kartottenkuchen

  • 60 Gramm Kokosmehl
  • 1 Esslöffel Zimt
  • Eine Messerspitze Muskatnuss
  • Eine Messerspitze Muskatblüte
  • Eine Messerspitze Nelken
  • 1 Prise Salz
  • 1 Teelöffel Natron
  • 4 Eier
  • 50 Gramm Kokosöl
  • 2 Esslöffel Honig
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 160 Gramm geraspelte Möhren
  • Saft einer kleinen Zitrone
  • Eventuell: Eine Handvoll Walnüsse

Für das Kokosfrosting

  • 1 Dose Kokosmilch (mindestens 8 Stunden kalt stellen!)
  • 2 Esslöffel Honig
  • Eine halbe Vanilleschote
  • 20 Gramm Kokosöl
  • Ein paar Kokoschips als Deko

So geht’s – Paleo Karottenkuchen mit Kokosfrosting

Karottenkuchen vorbereiten

Bevor ihr mit dem Kuchen loslegt schmelzt ihr das Kokosöl einmal und lasst es abkühlen (wenn es im Hochsommer (der kommt gaaanz bald) schon flüssig ist, entfällt dieser Schritt). Raspelt die Möhren klein und stellt sie in einer Schüssel bereit. Ihr müsst den Saft nicht ausdrücken, für das Backen mit Kokosmehl ist nämlich viel Flüssigkeit wichtig. Presst die Zitrone aus und gebt den Saft dazu. Schält den Ingwer und raspelt das Stücke sehr klein.

Karottenkuchen backen

Heizt den Ofen auf 180 Grad vor. Mischt Mehl, Natron und die Gewürze in einer großen Schüssel. Wenn ihr mögt, könnt ihr noch ein paar gehackte Nüsse dazu geben. Schlagt die Eier mit dem Honig und dem Kokosöl leicht schaumig. Vermischt die Masse dann mit den trockenen Zutaten und hebt auch Karotten und Ingwer unter. Verteilt den Teig in der Form und gebt ihn für ca. 40 – 45 Minuten in den Ofen.

Kokosfrosting vorbereiten

Während der Kuchen im Ofen ist könnt ihr das Kokosfrosting vorbereiten. Gebt Honig, Vanillemark, und das Kokosöl (wieder geschmolzen und abgekühlt) in einer Schüssel. Nehmt die Dose Kokosmilch aus dem Kühlschrank (nicht schütteln!) und schöpft vorsichtig die festen cremigen oberen Schichten ab. Gebt sie ebenfalls in die Schüssel und schlagt alles auf, bis eine cremige Masse entsteht. Stellt das Topping in den Kühlschrank bis ihr es braucht.

Karottenkuchen zusammensetzen

Gebt ein paar Kokoschips in eine Pfanne ohne Öl und röstet sie leicht an, bis sie sich etwas bräunen. Lasst sie gut auskühlen und lasst auch den Karottenkuchen vollständig auskühlen bevor ihr das Topping darauf gebt, denn ansonsten zerläuft es. Streicht das Kokostopping mit einem Messer auf den Kuchen und streut dann die Kokoschips darüber.

Lasst es euch schmecken,

Jutta

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Jutta

Geschrieben von Jutta Handrup . Jutta – liebt Cheesecake, Schokolade und Blaumänner, ist aus Holland zurück nach Münster gezogen, vermisst jetzt Vla und zure drops, an der Heißklebepistole schneller als Lucky Luke. freut sich über Mails: jutta@kreativfieber.de Auf Instagram: @jutta_kreativfieber

Kommentar (1) Schreibe einen Kommentar

  1. hab gerade den Kuchen gebacken. Super lecker! Ich hab Muskatnuss und Nelken weggelassen. Zurzeit ernähre ich mich kohlenhydratearm.
    Ich kann weiter empfehlen.

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