pandan kuchen

thailändischer Pandankuchen

„ It’s so fluffy, I’m gonna die!“

Thailand Special Teil 2: Drei Wochen Thailand Urlaub sind schon wieder rum. Und was wäre Urlaub ohne lecker Essen? Das Entdecken der thailändischen Back- und Esskultur war sicherlich spannend. Da war dieser fantastische giftgrüne Kuchen, den wir einfach mal mutig probiert haben: Pandan Kuchen.

 pandan kuchen

Der thailändische Pandankuchen war einfach unglaublich lecker. Suuuper spongie-fluffig-luftig-saftig und auf jeden Fall NICHT so ein süßer Kuchen, bei dem sich der Zahnschmelz  auflöst. Definitiv einer meiner neuen Favoriten und perfekt zu kombinieren mit allerlei sahnigen Cremes und Marmeladen die man noch drauf oder zwischen schmieren könnte.

Ich glaube seit wir Kreativfieber ins Leben gerufen haben, habe ich noch nie eine so lange Backpause eingelegt. Zu Hause hab ich dann mal schnell den indonesischen Toko-laden besucht und mir das Geheimnis der grünen Farbe verraten lassen. Pandanblätter. Gibt es im guten Asialaden zu kaufen. Und hier ist das Rezept:

Zutaten für den Pandankuchen

  • 110 g Mehl
  • 5 Eier
  • 60 ml Kokosmilch
  • 60 ml Öl
  • ¼ EL Backpulver
  • 10 Pandanblätter
  • 4 EL Wasser
  • 120 g feiner Zucker
  • ½ EL Vanilleextrakt

So backt man Pandankuchen

 

Um einen schönen luftigen Kuchen zu erhalten, muss man darauf achten, dass keine Klümpchen entstehen. Ich habe alles mit einem Silikonspatel oder per Hand verrührt. Das geht super einfach. Also achtet hier genau drauf. Den Ofen könnt ihr auf 150 °C vorheizen.

pandan blätter1. Erst einmal wird der grüne Farbstoff hergestellt. Hierfür wäscht man die Blätter und schneidet dann ca. 3 cm der Spitzen ab, denn die können anscheinend leicht an den Händen jucken. Den Rest der Blätter schneidet man in kleine Stückchen und dann werden sie mit dem Wasser in einem Mixer kleingehackt. Drückt die Blätter noch etwas aus und siebt anschließend den grünen Saft in ein Gefäß. Nachher braucht man ca. 2 EL grünen Saft. Etwas mehr kann allerdings auch nicht schaden.

2. Als Nächstes werden Backpulver und Mehl in eine Schüssel gesiebt und gut durchgerührt.

3. Dann nimmt man sich eine weitere Schüssel und füllt dort die Kokosmilch rein. Nun werden zwei EL von dem grünen Saft in die Milch gegeben.

4. Jetzt werden Eiweiß und Eigelb getrennt. Gießt das Eigelb in eine große Schüssel. Dann werden hier 60 g Zucker mit einem Spatel eingerührt bis der Zucker sich schön aufgelöst hat und das Ei schön luftig und schaumig geschlagen ist.

5. Und dann können nach und nach abwechselnd die Kokosmilch und die Mehlmischung zum Eigelb gegeben  und alles gut mit dem Spatel verrührt werden.

6. Wenn der Teig glatt ist, dürfen der Vanilleextrakt und das Öl hinzugefügt werden. Eventuell kann man auch nochmal etwas grünen Saft zufügen und etwas Mehl zufügen, wenn es zu flüssig wird. Mein Teig ist im Endeffekt nämlich nicht so extrem grün geworden, eher gelblich.Dann kommen noch einmal 60 g Zucker in den Teig.

7. Und nun wird noch schnell das Eiweiß steif geschlagen. Dies kann man dann am besten mit den Händen in den Teig verrühren. Dann fühlt man besser, ob sich alles gleichmäßig verteilt und außerdem FÜHLT SICH DAS EINFACH TOLL AN!

8. Wenn der Teig jetzt luftig und glatt ist, dann kann er in eine eingefettete Springform gefüllt werden. Der Kuchen haftet sehr an der Form, also würde ich eine glatte Springform ohne Einsätze empfehlen. Dann schüttelt man den Kuchen in der Form noch etwas, damit Luftblasen entweichen.

9. Ab in den Ofen bei Umluft für 50 Minuten. Wenn er fertig ist, gut abkühlen lassen, bevor ihr ihn aus der Form holt.

10. Mit Puderzucker oder Sahne garnieren und genießen!!

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Und? Auch überzeugt?

LG, Maike

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Maike

Geschrieben von Maike Hedder . . Maike – mag Streifenhörnchen und Kirschenkleider, Appelflappen, lebt in den Niederlanden (Wahlholländerin), isst Nutella mit Gouda auf ihrem Brot, sprüht sich das Leben bunt. Freut sich über Mail: maike@kreativfieber.de

Kommentare (3) Schreibe einen Kommentar

  1. Oh Mann, sieht der lecker aus! Und den „Gabel-Test“ besteht er auch noch ohne Probleme. Der muss bei Gelegenheit auch mal probiert werden. Ein zusätzliches Plus: Wenn man bei der grünen Farbe noch etwas nachhilft, wird er bestimmt nicht so schnell von den WG-Mitgliedern aus dem Kühlschrank verspeist. Grüner Kuchen regt ja normalerweise nicht unbedingt den Appetit an, sofern man ihn nicht schonmal probiert hat ;).

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  2. Hmmm dieser grünliche Kuchen sieht ja wirklich speziell aus! Ich liebe die thailändische Küche und muss diesen Kuchen daher unbedingt mal ausprobieren! Danke für dieses Rezept!

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