rezept appelflappen

Sonntagskuchen: Appelflappen aus Holland

Heute widmen wir uns mal einem Rezepteklassiker aus dem Ausland: Appelflappen aus Holland!

Das sind Apfeltaschen in Blätterteig. Und mal wieder geht es wirklich super schnell, ist es einfach und schmeckt es sehr sehr lekker…äh lecker. Da ich hier in den Niederlanden nicht so einfach an meinen heißgeliebten Apfelstrudel komme, dienen Appelflappen aus Holland als guter Ersatz.

Was man braucht:

 

 

 

 

 

 

 

Los geht der Spaß:

Blätterteig auftauen lassen und den Ofen schon einmal auf 200° vorheizen.

Dann die Äpfel schälen, entkernen und in Stückchen schneiden. Die Apfelstückchen dann mit den Rosinen, dem Zimt und der Hälfte vom Zucker in einer Schale vermischen.


 

 

 

 

Auf jede Scheibe Blätterteig wird nun etwas von diesem wunderbaren Gemisch gelegt. So viel, dass man den Teig danach noch diagonal zuklappen kann.

 

 

 

 

 

 

Jetzt hat man eine kleine dreieckige Teigtasche. Die Ränder dann mit den Fingern nass machen und am besten mit einer Gabel zudrücken.

 

 

 

 

 

Die Oberseite von den Appelflappen auch befeuchten und mit etwas Zucker bestreuen.Jetzt könnt ihr die Appelflappen auf ein Backblech mit Backpapier legen und in den Ofen schieben. In 15 bis 20 Minuten ist das Ganze schon fertig. Man kann das auch super mit Vanilleeis servieren oder die Appelflappen praktisch aus der Hand essen.

 

Viel Spaß und Eet smakelijk !!!

+++ Funfacts +++

Den Niederländern ist der Unterschied zwischen „krenten“ und „rozijnen“ also Korinther und Rosinen sehr wichtig. Die Rosinen sind die hellen und die Krenten die dunklen. Die kommen von verschiedenen Traubenarten und die hellen sind in Chemie eingelegt. Im Originalrezept nehme man dann 4 Löffel Rosinen und 2 Löffel Krenten.

Je dunkler die Rosine, desto süßer

Maike

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Maike

Geschrieben von Maike Hedder . . Maike – mag Streifenhörnchen und Kirschenkleider, Appelflappen, lebt in den Niederlanden (Wahlholländerin), isst Nutella mit Gouda auf ihrem Brot, sprüht sich das Leben bunt. Freut sich über Mail: maike@kreativfieber.de

Kommentare (3) Schreibe einen Kommentar

  1. Oh Appelflappen – immer, wenn ich in Holland bin, muss ich die essen! Und sie sind ja wirklich schnell und einfach gemacht. Wie sieht es aus, kann man die eigentlich auch gut einen Abend vorher zubereiten? Oder habt ihr eine Idee, wie ich sie am besten aufbewahren sollte, wenn ich sie schon einen Abend vorher zubereiten muss, damit sie auch noch am nächsten Tag gut schmecken?

    Danke vor allem für die tolle Kategorie ‚Sonntagskuchen‘!

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    • Hi Sarah,
      also am besten schmecken sie natürlich wenn sie frisch gebacken und noch warm sind. Aber wenn du ausversehen 200 gebacken hast und nicht alle auf einmal aufbekommst, kannst du sie auch 1,2 Tage bewahren. Am besten erst abkühlen lassen und dann in eine Plastiktüte packen oder in eine Tupperdose legen. Ist besser als im Kühlschrank aufzubewahren….mmmh jetzt bekomm ich wieder Hunger.

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      • Gleich noch ein Tipp: Die aufbewahrten Appelflappen vor dem Servieren nochmal ganz kurz im Ofen aufwärmen. Nur nicht zulange, sonst werden sie hart und trocken!
        Oder die Füllung schon früher zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Bevor die Gäste kommen dann nur noch schnell mit dem Blätterteig zusammenbasteln und in den Ofen stecken! Dann riecht es auch gleich total gut im ganzen Haus!

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