apfelmus selbermachen

Leckerschmecker: Apfelmus selbermachen

Langsam wird es Herbst und das Tolle daran ist, dass es endlich wieder Äpfel ohne Ende gibt! So viele, dass man gar nicht alle essen kann! Deswegen gibt’s heute selbstgemachtes Apfelmus auf Kreativfieber!

Apfelmus selber machen

Apfelmus selber machen ist eine von meinen Lieblings-Spätsommer-Herbst-Kindheitserinnerungen. Jeden Spätsommer haben meine Oma, Mutter, Schwester und ich kiloweise Fallobst aus der Apfelwiese geholt und geschält. Badewannen voll Äpfel wurden dann zum Apfelmusvorrat für ein ganzes Jahr verarbeitet. Ich esse Apfelmus wirklich überall zu und am liebsten zu herzhaftem Essen: Kartoffeln, Schnitzel, Pfannekuchen, Nudelauflauf… . Ich hab mir aber sagen lassen dass es auch als Brotaufstrich super schmecken soll!

Apfelmus – So wird’s gemacht

Ich zeig euch die aller simpelste Variante die es gibt um Apfelmus selber zu machen. Apfelmus pur so zu sagen. Dazu braucht ihr auch gar nicht viel, nur:

  • Äpfel natürlich
  • Etwas Wasser
  • Zucker
  • Einmachgläser
  • Pürierstab, Stabmixer oder ähnliches

Bereitet erst mal die Einmachgläser vor bevor ihr anfangt. Alle mit heißem Wasser auskochen und auf ein Handtuch stellen. Die Deckel in eine Schale mit heißem Wasser legen.  Dann kann’s losgehen! Jetzt heißt es Äpfel schälen und in ungefähr gleich große Stücke zerteilen. Gebt alle Apfelstückchen in einen großen Topf und gebt etwas Wasser dazu. Wichtig ist, dass ihr nicht zu viel Wasser in den Topf schüttet, es reicht wenn der Boden bedeckt ist…sonst wird das Apfelmus nachher zu dünn. Dann braucht ihr das Ganze nur noch zu kochen, ab und zu umrühren und darauf warten, dass die Äpfel matschig werden. Wie lange das dauert hängt von der Sorte Äpfel ab! Schüttet etwas Zucker über die Äpfel und püriert die Masse bis sie die gewünschte Konsistenz hat. Wenn ihr das Apfelmus lange aufbewahren möchtet in den Einmachgläsern dann lasst den Zucker am besten erstmal komplett weg. Wegen der Zuckermenge braucht ihr euch sowieso keinen großen Kopf zu machen, je nach Apfelmenge variiert die Menge die man braucht eh und man kann das Apfelmus später super nachzuckern wenn es euch zu sauer ist, also besser erst mal etwas weniger nehmen!   Verteilt das Apfelmus dann schnell auf die Gläser, schließt die Deckel und stellt das Ganze ein paar Minuten auf den Kopf. Dadurch bildet sich ein Vakuum und das Apfelmus bleibt extra lange haltbar!

Apfelmus Variationen

Wenn euch das Apfelmus pur zu langweilig ist, dann gibt es tausend Varianten um ein bisschen mehr Geschmack rein zu zaubern. Meine Lieblingsvarianten:

Der Klassiker: Mit Zimt! Einfach vor dem Pürieren etwas Zimt dazu geben! Schmeckt schön herbstlich!

Scharf: Mit Ingwer! Schmeckt super zusammen… einfach ein Stückchen Ingwer sehr klein schneiden und mit dazu geben. Wer gerne extra scharf isst kann auch noch ein bisschen Chili dazugeben.

Herbstlich: Apfel-Pflaumenmus! Die Hälfte der Äpfel durch Pflaumen ersetzen und noch etwas Zimt und gemahlene Nelken dazugeben.

Ihr könnt natürlich auch einfach mal ein bisschen experimentieren und schauen was dabei rauskommt! Ist auch immer ein schönes, kleines Mitbringsel oder Geschenk für Freunde finde ich!

Was ist denn eure Lieblings-Apfelmus-Variante?

Jutta

Hier gibt’s alle Kreativfieber-Rezepte!

 

 

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Jutta_Kreativfieber

Jutta – liebt Cheesecake, Schokolade und Blaumänner, ist aus Holland zurück nach Münster gezogen, vermisst jetzt Vla und zure drops, an der Heißklebepistole schneller als Lucky Luke. freut sich über Mails: jutta@kreativfieber.de

Kommentare (2) Schreibe einen Kommentar

  1. Oh, ich liebe Apfelmus, ganz besonders wenn es selbstgemacht und nicht so süß ist! Aber scharf?! Das wäre zwar was für den Liebsten, aber ich kann’s mir einfach nicht vorstellen. Ob ich je so mutig bin? Zumal mir dieses Jahr eindeutig die Äpfel fehlen ;) LG

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    • Wenn man nur ein ganz bisschen Ingwer nimmt dann wird es gar nicht so scharf! Aber ich mag auch am liebsten die pure Variante :)

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